TF Daily Feed: Kissenschlacht – jetzt professioneller Kampfsport
Vom Schlafzimmer in die Arena: Pillow Fighting ist nun im professionellen Kampfsport angekommen. Die erste Professional Pillow Fighting Championship fand am 29. Januar 2022 in Florida statt.
Vom Schlafzimmerkomfort in die Arena: Pillow Fighting ist nun im professionellen Kampfsport angekommen.
Die allererste Professional Pillow Fighting Championship (PFC) fand am 29. Januar 2022 in Florida statt. Insgesamt traten 24 Teilnehmer an: 16 Männer und acht Frauen. Zum Teilnehmerfeld gehörten mehrere Personen mit Erfahrung im Kampfsport. Die Regeln der PFC sind einfach: Im quadratischen Ring treten zwei Kontrahenten an, jeweils mit einem Kissen bewaffnet. Ein Kampf besteht aus drei Runden von jeweils 90 Sekunden. Wer dem Gegner die meisten Treffer ins Gesicht verpasst, gewinnt.
Zu den Kämpfern beim Debüt-Event der PFC gehörten die UFC-Kämpfer Marcus Brimage und Markus Perez, die US-Marines Colton Cleveland und Vince Edme sowie die brasilianische UFC-Kämpferin Istela Nunes. Istela Nunes und Hauley Tillman wurden in der Frauen- beziehungsweise Männerdivision zu den Champions gekrönt. „Kissenschlachten sind von harter Aggression geprägt, aber niemand wird verletzt. Viele Menschen wollen Blut und Gewalt nicht mehr sehen“, sagte Steve Williams, der Organisator der PFC, gegenüber The Guardian.
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Werft einen Blick auf einen der jüngsten Kämpfe zwischen Markus Perez mit seiner charakteristischen Gesichtsbemalung als Hommage an Heath Ledgers Joker und dem von Jared Leto inspirierten Santiago Seijo.
„Das ist nichts, bei dem man dasitzt und lacht, während Federn durch die Luft fliegen“, erklärte Williams, CEO der PFC, gegenüber Reuters. „Es ist ernst. Es wird kompromisslos mit spezialisierten Kissen zugeschlagen.“ Anschließend sagte er: „Man kann es als alternative Sportart bezeichnen, aber wir glauben, dass sie auch den Mainstream ansprechen wird.“ Mehr über diese inzwischen professionelle Sportart gibt es auf der Website hier.
Eine japanische Variante dieser Sportart existiert unter dem Namen „Makura-Nage“. Dabei geht es eher um das Werfen von Kissen als ums Kämpfen.
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Titelbild via Reuters.