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TF Daily Feed: Tinder führt Überprüfung des Strafregisters für Nutzer ein

Tinder-Nutzer können künftig den kriminellen Hintergrund ihrer Matches prüfen. Die Dating-App will damit Kritik an mangelndem Nutzerschutz entkräften.

Tinder-Nutzer können künftig den kriminellen Hintergrund ihrer Matches prüfen. Dating-Apps wurden in der Vergangenheit dafür kritisiert, ihre Nutzer nicht ausreichend zu schützen. Tinder, das zu The Match Group gehört, will das nun grundlegend ändern.

The Match Group investierte im März 2021 einen siebenstelligen Betrag in die gemeinnützige Organisation Garbo, um ihre neueste Sicherheitsfunktion zu aktualisieren. Mit dieser Funktion können Tinder-Nutzer potenzielle Matches einer Hintergrundüberprüfung unterziehen. Über Tinders Sicherheitstool können Nutzer öffentliche Registereinträge zu ihren potenziellen Dates einsehen. Dazu gehören Verurteilungen, Schutzanordnungen, einstweilige Verfügungen und Festnahmen.

Bevor du in der Tinder-App nach rechts wischst, kannst du für 2,50 US-Dollar eine Hintergrundüberprüfung durchführen. Bei der Nutzung der Funktion sucht Garbo nach Festnahmen und Verurteilungen wegen gewalttätiger Straftaten und stuft die Zuverlässigkeit der Ergebnisse als hoch, mittel oder niedrig ein. Zunächst wird der Dienst kostenlos sein.

 

Garbo mit Sitz in New York wurde 2018 von Kathryn Kosmides gegründet. Sie hat geschlechtsspezifische Gewalt überlebt und möchte es einfacher machen, wichtige Informationen über den Hintergrund einer Person abzurufen, die auf eine Vorgeschichte von Gewalt hindeuten könnten. Wie auf der Website erwähnt, lautet die Mission von Garbo: „Im digitalen Zeitalter mithilfe von Technologie, Tools und Bildung proaktiv dazu beizutragen, Schaden zu verhindern.“

In einer Pressemitteilung erklärte Match Group, dass das Unternehmen außerdem mit der US National Domestic Violence Hotline zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass Nutzer Zugang zu Hilfsangeboten und Informationen haben. „Viel zu lange waren Frauen und traditionell marginalisierte Gruppen mit zahlreichen Hindernissen beim Zugang zu Ressourcen und Sicherheit konfrontiert“, erklärte Tracey Breeden, Head of Safety and Social Advocacy bei Match Group.

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Titelbild via Inside Hook.

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