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TFword-Review: Moore Kismets Debütalbum

Eine der herausragenden Stimmen des Electro-Pop-Dubstep hat mit „Universe“ ihr Debütalbum veröffentlicht – bahnbrechend ist noch untertrieben.

Eine der herausragenden Stimmen des modernen, von Electro-Pop durchzogenen Dubstep hat ihr Debütalbum mit dem Titel „Universe“ veröffentlicht – und es bahnbrechend zu nennen, wäre noch untertrieben.

Es gibt gute Künstler:innen, dann gibt es großartige Künstler:innen – und aus ihnen geht ein Name hervor, der eine ganze Generation von den Füßen reißt: Omar Davis, besser bekannt als Moore Kismet.

Moore Kismets in Kalifornien beheimatete Bassmusik verbindet Dubstep mit Electro-Pop, Trance und House zu einem farbenfrohen Sound. Abgesehen davon, dass Kismet damit in einer eigenen Liga spielt, ist das nichtbinäre und pansexuelle 17-jährige Musikphänomen auch eine einflussreiche Stimme der LGBTQ+-Kreativszene.

Kismet wurde zwei Jahre in Folge (2020/2021) in Billboards jährliche Liste der 21 besten Künstler:innen unter 21 aufgenommen und 2021 zum jüngsten Act, der je bei Lollapalooza und EDC Las Vegas auftrat. Die bassfreundlichen, sprühenden elektronischen Pop-Produktionen werden mit jeder Veröffentlichung wegweisender.

Vier Jahre nach dem Debüt und Veröffentlichungen auf den größten verfügbaren Bassmusik-Labels hat Moore Kismet nun das Debütalbum „Universe“ herausgebracht – eine Verbindung aus atemberaubendem Sounddesign, kraftvollen Lyrics und komplexen Beat-Strukturen. Wir werfen einen genaueren Blick auf das Album und erkunden Kismets farbenfrohe, multidimensionale Spielart des Dubstep.

Das Album beginnt mit „Call Of The Unicorn“ featuring Tasha Baxters intensiven Vocals, die als Vorspiel dienen, bevor der Track explodiert und in eine durchdringende Dubstep-Nummer übergeht. „See You Go“ setzt Kismets beispiellose kreative Kraft ein und erzeugt eine himmlische Reise mit wunderbaren Wendungen.

„I Miss You More Than You Think“ ist, wie der Titel schon sagt, ein Stück, das durch seine sprühenden Melodien und verwaschenen Beat-Strukturen das Gefühl der Sehnsucht verkörpert. „Rumor“, unserer Meinung nach einer der besten Tracks des Albums, liefert eine kosmische Dubstep-Erfahrung, wie nur Kismet sie erschaffen kann.

„Wasteland“ klingt, als würde der Track die Chance auf einen Club-Banger erkennen und sie mit beiden Händen ergreifen – während seine zarten klanglichen Flackermomente erhalten bleiben. Moore Kismet, was „mehr als Schicksal“ bedeutet, steht für die kreative Reise des Acts; Tracks wie „Vendetta For Cupid“ und „Flourish“ erzählen diese Geschichte unmissverständlich.

„Parallel Heartbreak“ ist entgegen seinem Titel ein kaleidoskopischer, verträumter Tune mit Kismets charakteristischen Melodien und weitläufigen Vocal-Passagen. „Ultravoilet“ zielt trotz seiner Komplexität direkt auf die Tanzfläche. „Judgement“ ist ein Tune, der stark vom klaren Frequenzbild der Produktion geprägt ist.

Gegen Ende des Albums entfesselt Kismet das Beste: „Shadow Soldier“, „Quest“ und „Flight of the Superiority Complex“ führen den lebhaften Musikstil in poetischer Form zusammen. „Universe“ landet direkt auf der Liste der besten Bassmusik-Alben, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden.

Hier könnt ihr Moore Kismets „Universe“ streamen:

https://youtube.com/watch?v=videoseries%3Flist%3DOLAK5uy_k0oirmcC1mbQs9RElcMOv3GivjpozHg0E

„Universe“ kaufen/streamen – HIER

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