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6 Trans-DJs, die du kennen solltest

Zum Internationalen Tag der Sichtbarkeit von trans Menschen am 31. März stellen wir trans DJs vor, die die elektronische Musikszene aufmischen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Sichtbarkeit von trans Menschen am 31. März stellen wir einige trans DJs vor, die in der elektronischen Musikszene für Furore sorgen. Während die trans Community insgesamt weiterhin mit den Gefahren von Diskriminierung und Vorurteilen zu kämpfen hat, bekommen trans Künstler*innen langsam, aber sicher die verdiente Aufmerksamkeit. Von der Grammy-prämierten House-Musik-Koryphäe Honey Dijon bis zum Bass-/Techno-Schwergewicht Mandidextrous: Hier findet ihr eine Liste trans elektronischer Künstler*innen, die den Weg für kommende Generationen ebnen!

Honey Dijon

Mit einer gefeierten Karriere, die sich über fast 25 Jahre erstreckt, ist das Vermächtnis von Honey Dijon‘ zweifellos eines für die Geschichtsbücher. Die in Chicago aufgewachsene DJ wuchs in den frühen Anfängen der House-Musikszene auf – deren Einflüsse bis heute in der Musik von Honey‘ zu hören sind, während sie auch andere Genres erkundet. Honey Dijon begann ihre Karriere als Underground-DJ und ist heute eine feste Größe in der elektronischen Musikszene. Sie hat ihre Sets bei Coachella, Glastonbury, Sziget, EXIT und vielen weiteren Festivals gespielt. 2022 veröffentlichte Honey ihre bislang letzte, 15 Tracks umfassende Platte ‘Black Girl Magic’ und co-produzierte zwei Songs für Beyoncé’s Album ‘Renaissance.’

Mandidextrous

Der in Bristol ansässige DJ und Produzent Mandidextrous ist durch die zahlreichen Verbindungen zur Szene zum Synonym für DnB, Jungletek und weitere Genres geworden. Die energiegeladene Musik mit hohen BPM wurde auf renommierten Drum-&-Bass-Labels wie Born On Road und ProgRAM records veröffentlicht. Außerdem erhielt Mandidextrous ein Mentoringprogramm von EQ50 & Ram Records. 2019 schrieb der DJ Geschichte: Mandidextrous war der erste trans Künstler-Act, der das Boomtown Festival abschloss, zu dem mehr als 65.000 Menschen kommen.

Eris Drew

Die Underground-Nachtleben-Veteranin Eris Drew ist DJ, Produzentin und trans Aktivistin aus Chicago. Sie hat sich zahlreiche Erfolge erarbeitet: als treibende Kraft hinter dem Plattenlabel T4T LUV NRG, das sie gemeinsam mit DJ Octo Octa gründete, als Resident-DJ bei BBC Radio 1 in der Frühjahrs-/Sommersaison 2020 und zuletzt mit der Veröffentlichung der Debüt-EP auf dem fabric-Originals-Imprint des ikonischen Londoner Clubs fabric, ebenfalls mit Octo Octa. 2021 veröffentlichte Eris ihr Debütalbum ‚Quivering In Time‘ über T4T LUV NRG.

Octo Octa

Als Nächstes auf unserer Liste steht die andere Mitgründerin von T4T LUV NRG: Octo Octa. Seit sie 2011 offiziell Musik veröffentlicht hat, etablierte sich Octo Octa als eine der aufstrebenden Underground-House-Produzentinnen ihrer Zeit. Ihre Tracks ‘Loops For Hearing,’ ‘Can You See Me?’ ‘Find Your Way Home’ und ‘Who Will I Become’ wurden auf Spotify bisher mehr als eine Million Mal gestreamt! In diesem Jahr soll Octo Octa unter anderem beim Listen Festival, bei DGTL Amsterdam, The Crave Festival, Distortion 2023, Big Dyke Energy und Paradise City Festival auftreten.

Jasmine Infiniti

Eine weitere bemerkenswerte Künstlerin, die in der grenzenlosen Welt der elektronischen Musik große Erfolge feiert, ist die aus der Bronx stammende Jasmine Infiniti. Als Teenagerin kam Infiniti durch die Ballroom-Kultur mit House und Disco in Kontakt. Ihre Grundlagen als Techno-/Experimental-DJ und -Produzentin entwickelte sie jedoch erst später. Die selbsternannte Queen of Hell ist Gründerin von New World Dysorder, einem Label, das sich auf queere Musiker*innen of Color konzentriert. 

SOPHIE

Zum Schluss: eine viel zu früh verstorbene Pionierin – SOPHIE. In ihrer kurzen Zeit auf dieser Welt sprengte Sophie mit ihren Visionen und Ideen die Grenzen der Musik. Sie hinterließ den kommenden Generationen ein gewaltiges musikalisches Vermächtnis, darunter ihre Songs mit Künstlerinnen wie Madonna und Charli XCX. Für ihr Projekt von 2019, ‘Oil of Every Pearl’s Un-Insides,’ wurde Sophie für das beste Dance-/Electronic-Album nominiert.

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