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5 Dokus über die indische Hip-Hop-Szene, die du jetzt sehen kannst

Im vergangenen Monat feierte Hip-Hop 50 Jahre Community – mit Rappern, DJs, MCs, Breakdancern und Beatboxern. Auch in Indien wächst diese Szene seit Jahren.

Im vergangenen Monat feierte Hip-Hop 50 Jahre, in denen eine Community aus Rappern, DJs, MCs, Breakdancern, Beatboxern und vielen anderen gewachsen ist. Auch in Indien hat diese Horde von Geschichtenerzähler:innen jahrelang vor sich hin gebrodelt und den Aufstieg bemerkenswerter Artists wie Divine, Dee MC, Prabh Deep, QK, Pho, MC Altaf, KR$NA, Sez On The Beat und Wild Wild Women hervorgebracht – um nur einige zu nennen.

Laut einem aktuellen CNBCTV18-Bericht ist Hip-Hop das viertbeliebteste Genre auf Spotify in Indien. Desi Hip Hop und Punjabi Hip Hop belegen in den Subgenre-Charts jeweils den vierten und fünften Platz. Rahul Balyan, Head of Music bei Spotify India, kommentierte das Wachstum von Hip-Hop so: „Während sich Hip-Hop-Musik in ganz Indien weiterentwickelt, entwickeln verschiedene Regionen ihren eigenen Stil des Genres – mit lokalen Superstars und einem starken Gemeinschaftsgefühl.“

Um die Entwicklung der derzeit florierenden indischen Hip-Hop-Szene zu veranschaulichen, stellen wir fünf Dokumentarfilme vor, die du jetzt sehen kannst.

Bombay 70

Unter der Regie der zeitgenössischen indischen Autorin und Regisseurin Disha Noyonika Rindani erzählt dieser knapp zehnminütige Film die Geschichte des indischen Rappers Naved Shaikh, auch bekannt als Naezy. Der Titel verweist auf Mumbais früheren Namen „Bombay“ sowie auf die Postleitzahl des Viertels, in dem Naved Shaikh aufwuchs: 400070, Kurla in Mumbai City. Auf dem Dach einer Terrasse und in traditioneller Kleidung gewährt Naezy Einblicke in seine Kindheit, erzählt von seinem ersten Gefängnisaufenthalt, seiner Entscheidung für eine Karriere im Rap und davon, warum ein bestimmter Song von Sean Paul seine Musik inspirierte.

„Bombay 70“ gewann beim Mumbai Film Festival 2014 den Preis für den besten Kurzfilm in der Sektion Mumbai Dimensions.

Vice: A New Wave Of Indian Hip-Hop

Vice Media richtete den Blick auf das zweijährige Bestehen von Azadi Records. Das Unternehmen ist ein Zufluchtsort für Hip-Hop und Rap und versammelt mehrsprachige Artists, die keine Angst davor haben, Bars rauszuhauen, die das System infrage stellen. Dieses aufschlussreiche Segment zeichnet den Geist von Azadi als Label durch die Perspektiven zahlreicher Größen der indischen Musikszene nach, darunter DJ Uri, Prabh Deep, Siri, Seedhe Maut und Ahmer.

Mumbai Hustle

„Mumbai Hustle“ bringt eine Reihe von Geschichten aus Mumbais Rapszene zusammen – von Rappern wie Stony Psycho, MC Mawali, dem verstorbenen MC Tod Fod und MC Altaf sowie weiteren. Die Artists sprechen über ihre Musik und Inspirationen, darüber, mehrere Sprachen in einer Rap-Zeile zu verwenden, und darüber, ihre Kultur und ihr Erbe mit Hip-Hop zu verbinden. Freu dich außerdem auf eine humorvolle Geschichte von Tony Sebastian alias Stony Psycho, in der es um das Gesetz geht.

Kya Bolta Bantai?

Die 30-minütige Doku von Vice zeichnet den Weg des Rap in die Mainstream-Live-Musikszene Mumbais nach, wo er die Hardrock- und Metal-Genres verdrängte, die jahrzehntelang die Spitzenplätze belegten. In „Kya Bolta Bantai?“ hören wir außerdem die Entstehungsgeschichten von festen Größen der Underground-Hip-Hop-Szene, darunter Poetik Justis, Stony Psycho, der verstorbene MC Tod Fod, 7Bantai’Z, die Comedy-Rap-Crew Tadpatri Talkie und viele mehr. Auch die Filmemacherin Zoya Akhtar, die bei „Gully Boy“ Regie führte – einem Film über die Gully-Rap-Szene in Dharavi –, hat einen Auftritt.

Bantai“ ist der lokale Ausdruck für Bruder, Freund oder Partner.

Gully Life – The Story Of Divine

Wenn es um Gully-Rap, Hip-Hop und die Stimme der Straße geht, gibt es wohl keinen größeren Namen als den des Rappers Vivian Fernandes, besser bekannt als Divine. „Gully Life – The Story Of Divine“ zeichnet Divines Weg nach, seit er in der Musikszene explodierte. Divine nimmt die Zuschauer:innen mit durch verschiedene Stationen seines Lebens: vom Aufwachsen in der Gully, über das Leben mit einem gewalttätigen Vater und die Entdeckung von Hip-Hop durch ein 50-Cent-T-Shirt bis hin zu seinen ersten Raps und der späteren Perfektionierung seines musikalischen Könnens.

Für weitere Dokus kannst du dir Red Bull Indias Mini-Dokuserie „This Is My Hood“ ansehen, die die Hip-Hop-Szene in Städten wie Delhi, Kolkatta, Chennai und Mumbai einfängt.

Auf die nächsten 50 Jahre Hip-Hop – und auf weitere augenöffnende Dokumentarfilme, die tief in diese Musikkultur eintauchen!

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