TF Daily Feed: Dubai erhebt Gebühren für Plastiktüten und will sie in 2 Jahren verbieten
Dubai erhebt ab Juli Gebühren für Plastiktüten und will Einwegplastik aus Nachhaltigkeitsgründen innerhalb der nächsten zwei Jahre vollständig verbieten.
Der Stadtstaat Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat angekündigt, ab Juli dieses Jahres eine Gebühr auf Plastiktüten zu erheben.
Im Zeichen der Nachhaltigkeit und angesichts wachsender Umweltbedenken plant Dubai, die Verwendung von Einwegplastik innerhalb der nächsten zwei Jahre vollständig zu verbieten. Eine Erklärung des Executive Council von Dubai besagt, dass ab dem 1. Juli eine Gebühr von 25 Fils erhoben werden soll. Sie gilt für Einweg-Plastiktüten, die in Einzelhandelsgeschäften und Restaurants verkauft oder bei E-Commerce-Lieferungen verwendet werden.
Dies soll der erste Schritt hin zu einem vollständigen Verbot sein und als Aufklärungskampagne gestartet werden. Die Ankündigung soll bei den Verbrauchern eine nachhaltigere Kultur fördern. Auch Regierungsbehörden wollen Abfälle künftig besser recyceln und eine effektivere Strategie für das Abfallmanagement entwickeln.
#TECofDubai approves policy to limit single-use bags to enhance environmental sustainability pic.twitter.com/A9xQOjc6uT
— ?????? ???????? (@TECofDubai) February 7, 2022
Der Executive Council von Dubai erklärte, welcher geschätzte Anteil der Todesfälle bei Tieren auf den Verzehr von Plastik zurückzuführen ist. Laut seinen Statistiken fallen 50 % der Kamele in den VAE und 86 % der Schildkröten dem Plastik zum Opfer.
Seit 2012 setzt sich der Supermarkt LuLu in seinen Filialen für die Verwendung wiederverwendbarer Taschen ein. Das Unternehmen rief die Initiative STOP (Super Teens Opposing Plastic Bags) ins Leben. Dabei klären Schulkinder über die Umweltprobleme auf, die durch die Verwendung von Plastiktüten entstehen.
Bangladesch war 2002 das erste Land der Welt, das dünnere Plastiktüten verbot. Seitdem haben mehr als 80 Länder ein solches Verbot eingeführt, um Umwelt, Tierwelt und menschliche Gesundheit zu schützen. Rwanda, Thailand, Zimbabwe, France, Canada, South Korea, Morroco und New Zealand gehören zu den Ländern, die Plastikprodukte vollständig oder teilweise verboten haben. Diese Gesetze sollten Klimaprobleme eindämmen, die durch das Verbrennen von Plastik entstehen. Außerdem sollen sie Überschwemmungen verhindern, die durch mit Plastik verstopfte Abflüsse und Abwassersysteme verursacht werden.
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