Einleitung
Das Ende eines familienfreundlichen Festivals bedeutet nicht, dass das Erlebnis vorbei sein muss. Clevere Festivalveranstalter wissen, dass die Tage direkt nach der Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit bieten, die Begeisterung lebendig zu halten. Mit Follow-up-E-Mails nach der Veranstaltung, die auf verschiedene Altersgruppen zugeschnitten sind, können Festivals ihre Wirkung über das Veranstaltungsgelände hinaus verlängern. Diese Follow-ups – mit Bastelideen für zu Hause, Leselisten, Musik-Playlists und mehr – sorgen dafür, dass das Festival zu Hause weitergeht und jede Familie etwas davon hat. Sie begeistern nicht nur Kinder und Eltern, sondern fördern auch eine treue Community, die sich bereits auf das nächste Festival freut.
Warum dieser Aufwand? Erstens schätzen Besucher zusätzlichen Mehrwert. Ein gut gestaltetes Follow-up kann aus einem eintägigen Ausflug ein einwöchiges Abenteuer voller Lernen und Spaß machen. Zweitens macht altersgerechter Content das Material relevant – Eltern von Vorschulkindern erhalten einfache Bastelideen und Vorschläge für Bilderbücher, während Jugendliche vielleicht eine kuratierte Playlist oder eine Möglichkeit zum freiwilligen Engagement bekommen. Diese Form der Personalisierung zeigt, dass das Festival sein Publikum versteht und sich um jedes Segment kümmert. Laut Marketingforschung können segmentierte E-Mails die Öffnungsraten verdoppeln – im Vergleich zu allgemeinen Massenmails. Kurz gesagt: Die Kommunikation nach dem Festival ist nicht nur eine nette Geste, sondern ein strategischer Schritt, um die Bindung zu vertiefen, wiederkehrende Besuche zu fördern und die Mission des Festivals in der Community zu stärken.
Follow-ups nach Altersgruppen: Eine Lösung passt nicht für alle
Bei E-Mails für Familien nach der Veranstaltung passt eine Lösung wirklich nicht für alle. Kinder unterschiedlichen Alters gehen sehr unterschiedlich mit Inhalten um. Eine allgemeine Standardmail kann daher leicht am Ziel vorbeigehen. Erfolgreiche Veranstalter von Familienfestivals teilen ihre Follow-ups nach Altersgruppen auf, damit jedes Kind – und seine Eltern – genau die richtigen nächsten Aktivitäten erhält.
Wie setzt du E-Mails nach Altersgruppen in der Praxis um? Alles beginnt mit Daten. Wenn deine Ticketing-Plattform – zum Beispiel Ticket Fairy – dir erlaubt, während der Anmeldung über deine Event-Registrierungsplattform Geburtsdaten oder Alterskategorien zu erfassen, nutze diese Informationen, um E-Mail-Gruppen zu erstellen, etwa „Unter 5“, „6–12 Jahre“ und „Jugendliche“. Viele Eventplattformen ermöglichen es, Tickets oder Bestellungen mit Altersgruppen der Besucher zu versehen. Falls nicht, kannst du Familien bei der Anmeldung nach dem Alter oder den Interessen der Kinder fragen. Schon ein einfaches Kontrollkästchen („Nimmst du Kinder unter 5 / im Alter von 6–12 / Jugendliche mit?“) kann eine Orientierung geben. Mit diesen Daten kannst du für jede Gruppe passende Inhalte erstellen.
Grow Your Social Following With Every Sale
Require social media follows, shares, or playlist adds to unlock presale access or special pricing. Turn every ticket purchase into audience growth.
Beispiel: The Imaginary City Kids Festival stellte fest, dass Kleinkinder und Vorschulkinder den Bereich für sensorisches Spielen liebten, während ältere Kinder zum Robotik-Workshop strömten. In den Follow-up-E-Mails teilten die Veranstalter die Inhalte entsprechend auf: Eltern kleiner Kinder erhielten eine freundliche E-Mail mit dem Titel „Mehr sensorischer Spaß zu Hause für deine Kleinen“, einem einfachen Rezept für Knete und Links zu Bilderbüchern. Familien mit älteren Kindern bekamen „Weiter experimentieren: MINT-Abenteuer nach dem Festival“ mit einem DIY-Wissenschaftsexperiment und einer Leseliste mit leicht verständlichen Wissenschaftsbüchern. Indem das Festival diese Unterschiede berücksichtigte, fühlte sich jede Gruppe gesehen und passend angesprochen.
Segmentierung bedeutet auch, separate Follow-ups für Familien statt allgemeiner E-Mails an alle Besucher zu versenden. Wenn dein Festival ein gemischtes Publikum angezogen hat – mit und ohne Kinder –, ist eine eigene E-Mail für Familien sinnvoll. So können sich Fotos und Inhalte auf kinderfreundliche Momente konzentrieren, und Eltern müssen sich nicht durch irrelevante Informationen arbeiten. Der zusätzliche Aufwand zahlt sich bei der Interaktion aus: Eltern öffnen viel eher eine E-Mail, die klar auf das Erlebnis ihrer Familie eingeht, als eine allgemeine Dankesmail nach der Veranstaltung.
Planning a Festival?
Ticket Fairy's festival ticketing platform handles multi-day passes, RFID wristbands, and complex festival operations.
Spannende Inhalte für jede Altersgruppe
Gestalte jede E-Mail nach Altersgruppe als kleines „Festival-Playbook“, das Familien gemeinsam nutzen können. Hier sind wichtige Inhaltselemente und Möglichkeiten, sie auf verschiedene Altersgruppen zuzuschneiden:
-
Bastelidee oder Aktivität für zu Hause: Praktische Projekte kommen in jedem Alter gut an – entscheidend ist, den Schwierigkeitsgrad anzupassen.
- Kleinkinder und Vorschulkinder (ca. 2–5 Jahre): Biete eine einfache Bastelidee oder sensorische Aktivität an, die zum Thema des Festivals passt. Das kann ein Ausmalbild mit dem Festivalmaskottchen oder ein selbst gebasteltes Rasselinstrument sein, mit dem sich eine Musikparade nacherleben lässt. Halte die Anleitungen kurz und visuell. Camp Bestival (UK), bekannt für seine familiäre Atmosphäre, verschickte beispielsweise nach einem märchenhaften Wochenende eine E-Mail mit einer „Bastelecke“ und einer Anleitung für Papierkronen – perfekt für kleine Prinzen und Prinzessinnen.
- Grundschulalter (6–11 Jahre): Biete ein anspruchsvolleres Projekt an, das Kinder mit wenig Hilfe umsetzen können. Denk an DIY-Wissenschaftsexperimente, wenn dein Festival einen Wissenschafts- oder Technikschwerpunkt hatte, einfache Koch- oder Backrezepte bei einem Food-Festival oder ein Kunstprojekt zu einem Künstler, den sie mochten. Entscheidend ist, die Begeisterung des Festivals in einen kreativen Ausdruck zu lenken. Nach einem Kinderkunstfestival in Melbourne verschickten die Veranstalter zum Beispiel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der sich eine beliebte Malaktivität vor Ort mit haushaltsüblichen Materialien nachmachen ließ. So konnten die Kinder stolz ein Kunstwerk gestalten, das dem beim Festival Gesehenen ähnelte.
- Jugendliche (ab 12 Jahren): Sprich ihre wachsende Selbstständigkeit und ihre Interessen an. Teile eine DIY-Challenge oder ein Tutorial, das etwas tiefer geht – etwa das Erlernen eines Songs auf einem Instrument bei einem Musikfestival oder ein Coding-Projekt bei einer Technikmesse. Wenn deine Veranstaltung Workshops für Jugendliche umfasste, zum Beispiel eine Graffitiwand oder einen Dance-off, füge passende Inhalte hinzu, etwa „5 neue Tanzschritte zum Lernen“ oder einen Link zu einem Online-Tutorial der Workshop-Leitung. Jugendliche schätzen es, wenn du ihre Fähigkeiten ernst nimmst. Scheue dich daher nicht, ihnen etwas Substanzielles anzubieten.
-
Leselisten und Bildungsressourcen: Festivals wecken oft Neugier. Nutze das und stelle Leseempfehlungen oder Bildungsinhalte zusammen.
- Jüngere Kinder: Liste einige Bilderbücher oder Gute-Nacht-Geschichten auf, die zum Thema des Festivals passen. Wenn dein Festival eine Vorlesestunde oder Figuren hatte, stelle eine Verbindung her, etwa mit „Drei weitere Geschichten über freundliche Drachen“ nach einem Fantasy-Festival. Viele Literaturfestivals machen das gut. Das Cheltenham Literature Festival in England teilt beispielsweise nach Veranstaltungen häufig per E-Mail und in seinem Blog Bücherlisten für Kinder und hält so die Lesefreude bei den teilnehmenden Familien lebendig.
- Ältere Kinder: Empfiehl Erstlesebücher, Romane oder Sachbücher, die tiefer in ein Thema einsteigen. Ein Naturfestival könnte Kinderbücher über Wildtiere empfehlen, eine Geschichtsmesse spannende, altersgerechte historische Erzählungen. Du kannst auch Links zu passenden Online-Ressourcen einfügen – etwa zu einer kinderfreundlichen Wissenschaftswebsite oder einem YouTube-Kanal –, die das Erlebte ergänzen. Ziel ist, den Funken des Interesses weiter brennen zu lassen, den das Festival entzündet hat. Fallbeispiel: Nach dem Singapore Science Fest verschickten die Veranstalter eine nach Altersgruppen segmentierte Liste mit den „Top 5 Wissenschafts-Abenteuerbüchern für neugierige Kinder“ sowie Links zu einfachen Wissenschaftsexperimenten auf der Website des nationalen Wissenschaftszentrums. So wurde der Bildungsauftrag des Festivals in die Familien nach Hause verlängert.
- Jugendliche: Teile Links zu Jugendromanen, Artikeln oder Dokumentationen, die zu den Festivalthemen passen. Wenn ein Jugendlicher ein Film- oder Musikfestival besucht hat, füge Vorschläge nach dem Muster „Wenn dir X gefallen hat, schau/hör dir Y an“ hinzu. Bei einem Kulturfestival könntest du einen Artikel über eine gesehene Tradition oder einen jugendgerechten Podcast zum Thema teilen. Indem du Jugendliche zu vertiefenden Inhalten führst, machst du aus einem unterhaltsamen Tag ein nachhaltiges Lernerlebnis. Bibliothekare oder Pädagogen, die mit deinem Festival zusammengearbeitet haben, können bei der Zusammenstellung helfen. Einige Festivals kooperieren sogar mit örtlichen Bibliotheken – mehr dazu weiter unten –, um Leselisten zu erstellen, die Familien leicht in der Bibliothek finden.
-
Playlists und Audio: Musik und Audio können Besucher sofort zurück in die Festivalstimmung versetzen.
Free Tool: Size Your Festival Site
Zoned capacity planning for arena, campsite, parking and entry lanes — against UK Purple Guide and NFPA density standards. Finds your bottleneck zone.
- Familien-Playlists: Stelle eine Playlist mit Songs vom Festival zusammen – entweder mit Titeln der auftretenden Künstler oder mit Musik, die zur Atmosphäre passt: fröhlich, multikulturell, entspannend und so weiter. Plattformen wie Spotify oder YouTube machen das Teilen von Playlists einfach. Achte darauf, dass die Songs elterntauglich sind – also saubere Texte und passende Themen haben –, damit die ganze Familie sie genießen kann. Bei einem Kindermusikfestival könnten das die Hits der Headliner sein; bei einem größeren Festival kannst du eine Mischung für Kinder und Erwachsene zusammenstellen. Zum Beispiel: Das New York International Children’s Film Festival verschickt Spotify-Playlists mit Soundtracks aus den kinderfreundlichen Filmen des Programms. So können Familien die filmische Magie zu Hause durch Musik wieder aufleben lassen.
- Audio-Geschichten und Podcasts: Nicht jedes Festival dreht sich um Musik, aber Audio kann trotzdem eine Rolle spielen. Wenn dein Festival Geschichten oder Erzählungen umfasste, verlinke eine Audioaufnahme oder Podcastfolge. Hat ein Autor auf der Bühne gelesen, kannst du prüfen, ob du einen Hörbuchauszug oder eine Radiosendung dieses Autors teilen kannst. Manche Festivals zeichnen Live-Erzählungen auf. Wenn das bei deinem Festival der Fall war und du die Zustimmung hast, verschicke die Aufnahme! Für Kinder, die dabei waren, ist sie ein tolles Gute-Nacht-Erlebnis. Wenn keine Originalaufnahmen vorhanden sind, kannst du auf eine passende Folge eines Kinderpodcasts verlinken. Viele öffentlich-rechtliche Radiosender und unabhängige Produzenten bieten Bildungs-Podcasts für Kinder an. Achte darauf, dass die empfohlenen Inhalte kostenlos zugänglich und altersgerecht sind.
Kombiniere diese Inhaltstypen passend zum Thema deines Festivals. Ein Familien-Food-Festival legt vielleicht mehr Wert auf Rezepte als auf Leselisten, während ein Kinderliteraturfestival den Schwerpunkt auf Bücher und Autorenvideos setzt. Entscheidend ist, Familien an die schönen Momente zu erinnern und ihnen einen einfachen Weg zu geben, ein Stück dieser Freude in ihren Alltag zu holen.
Partnerrabatte: Den Spaß durch Verbindungen in der Community verlängern
Eine wirkungsvolle Möglichkeit, den Festivalgeist lebendig zu halten, ist die Zusammenarbeit mit lokalen Kultureinrichtungen wie Museen, Wissenschaftszentren, Zoos und Bibliotheken. Sonderangebote oder Rabatte in deinen Follow-up-E-Mails bringen allen Vorteile: Familien bekommen einen erschwinglichen Ausflug, deine Partner gewinnen neue Besucher und deine Festivalmarke bleibt präsent.
Need Festival Funding?
Get the capital you need to book headliners, secure venues, and scale your festival production.
Überlege, welche Organisationen zum Thema oder zu den Werten deines Festivals passen. Wenn du ein Wissenschaftsfestival für Kinder veranstaltet hast, wende dich an ein nahegelegenes Wissenschaftsmuseum oder Planetarium. Bei einem Kunst- und Bastelfestival könnten ein Mitmachmuseum für Kinder oder eine Kunstgalerie passen; bei einem Buchfestival sind die öffentliche Bibliothek oder eine Kinderbuchhandlung naheliegende Partner. Vereinbare ein Angebot, das du an deine Besucher weitergeben kannst – etwa einen Rabattcode („Zeige diese E-Mail vor und erhalte im nächsten Monat 20 % Rabatt auf den Eintritt“) oder eine exklusive Veranstaltung („Festivalbesucher sind am kommenden Samstag zu einem kostenlosen Familientag im City Museum eingeladen“). Erkläre klar, wie das Angebot eingelöst wird und welche Fristen gelten, damit Familien es problemlos nutzen können.
Beispiel aus der Praxis: The XYZ Children’s Festival of Storytelling in Neuseeland kooperierte mit der Nationalbibliothek. In der E-Mail nach der Veranstaltung teilten die Veranstalter einen Link zu einer kostenlosen Bibliotheksmitgliedschaft für Kinder – die übliche Anmeldegebühr entfiel – und wiesen auf eine bevorstehende Leserallye der Bibliothek hin. Dadurch meldeten sich Dutzende neue Kinder in der Bibliothek an. Außerdem zeigten die Veranstalter den Eltern, dass das Engagement des Festivals für Lesekompetenz über ein einzelnes Wochenende hinausgeht. Ähnlich arbeitete ein Wissenschafts-Carnival in Kalifornien mit einem örtlichen Wissenschaftszentrum zusammen und gab allen teilnehmenden Familien einen Gutschein über 50 % Rabatt auf den Eintritt. Eine echte Win-win-Situation: Noch Wochen später trugen viele Kinder stolz ihre Festival-T-Shirts im Museum.
Bibliotheken begrüßen solche Partnerschaften besonders häufig. Deine E-Mail könnte einen freundlichen Hinweis enthalten wie „Hat dir das Festival gefallen? Besuche die Kinderabteilung deiner örtlichen Bibliothek – zeige diese E-Mail in der County Library vor und erhalte eine kostenlose Stofftasche!“ Oder teile Informationen zu Bibliotheksprogrammen wie Vorlesestunden oder Maker-Labs, die an die Inhalte deines Festivals anknüpfen. Dasselbe gilt für Museen und Galerien mit Ausstellungen, die zu deinen Themen passen. Durch solche Verbindungen in der Community setzt sich dein Festival nicht nur zu Hause fort, sondern wirkt auch in die Gemeinschaft hinein. Gleichzeitig stärkst du deine Rolle als Partner für Bildung und Spaß – das ganze Jahr über.
Nächste Veranstaltungen und Möglichkeiten zum freiwilligen Engagement hervorheben
Eine E-Mail nach der Veranstaltung ist die perfekte Gelegenheit, Besucher zu einem wiederkehrenden Publikum oder sogar zu Mitwirkenden zu machen. Während du all diese tollen Inhalte bereitstellst, solltest du nicht vergessen, einen Abschnitt darüber einzubauen, wie es weitergeht und wie Familien beteiligt bleiben können.
Free Tool: Project Your Bar Revenue
Per-head spend benchmarks by event type turned into projected bar and food revenue, with a stock-mix estimate and gross-margin line. Free calculator.
Termin vormerken: Wenn du die Termine – oder zumindest die Jahreszeit – für das Festival im nächsten Jahr bereits kennst, informiere die Menschen jetzt. Familien planen ihre Kalender weit im Voraus, besonders bei größeren Ausflügen. Ein einfacher Satz wie „Termine vormerken: Der Spaß kehrt im Frühjahr 2025 zurück!“ oder „Wir sind nächsten Juni wieder da – die genauen Termine folgen bald“ legt den Grundstein für wiederkehrende Besuche. Wenn Tickets oder eine Vorregistrierung frühzeitig verfügbar sind, füge einen klaren Link oder Button hinzu. Manche Festivals bieten den diesjährigen Besuchern sogar einen Frühbucherrabatt als Treuebonus.
Freiwilliges Engagement und Mitwirkung: Viele Eltern und Jugendliche würden sich gern stärker einbringen, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen. Wenn dein Festival Aufgaben für Freiwillige, ein Jugendbotschafterprogramm oder Planungskomitees hat, lade deine Besucher zur Teilnahme ein. Das ist besonders bei Festivals in Trägerschaft der Community oder bei gemeinnützigen Organisationen wirksam. Das Toronto Kids International Film Festival stellte beispielsweise fest, dass viele Jugendliche, die aus der Altersgruppe der „Besucher“ herausgewachsen waren, als Freiwillige zurückkamen. In der Follow-up-E-Mail wurden Jugendliche – mit Zustimmung der Eltern – ausdrücklich eingeladen, sich für die nächste Ausgabe als Junior-Freiwillige zu bewerben. Ein Link führte direkt zum Bewerbungsformular. Das Ergebnis war ein deutlicher Anstieg begeisterter Anmeldungen. Viele dieser Jugendlichen brachten später auch ihre Familien wieder mit.
Hebe die Vorteile des freiwilligen Engagements oder der Mitarbeit im Festivalteam hervor: neue Fähigkeiten, Stunden für gemeinnütziges Engagement, ein Blick „hinter die Kulissen“ des Spaßes und so weiter. Auch Eltern könnten interessiert sein. Du kannst freundlich schreiben: „Möchtest du helfen, das nächste Festival möglich zu machen? Wir freuen uns über Eltern, die uns unterstützen – vom Helfen an Basteltischen bis zur Vorbereitung von Materialien vor der Veranstaltung. Klicke hier, um dein Interesse zu bekunden.“ Auch wenn die eigentliche Suche nach Freiwilligen erst später beginnt, hilft es, die Idee früh zu platzieren. So fühlen sich Menschen verbunden, und du baust dir einen Pool interessierter Personen auf, den du später kontaktieren kannst.
Newsletter und Social Media: Ermutige Familien, auch über andere Kanäle in Kontakt zu bleiben. Biete eine Anmeldung für deinen ganzjährigen Newsletter an, falls dieser von der einmaligen Follow-up-Liste getrennt ist, oder empfehle, dem Festival in den sozialen Medien zu folgen. Viele Festivals veröffentlichen regelmäßig Inhalte auf Facebook, Instagram oder TikTok – etwa #ThrowbackThursday-Fotos, Ankündigungen von Künstlern oder Community-Veranstaltungen außerhalb der Saison. Informiere die Besucher, wo sie dich online finden, damit sie keine Neuigkeiten verpassen. Mexico’s „Festival Familiar“ (Family Festival) könnte die Leser zum Beispiel daran erinnern, der Facebook-Gruppe zu folgen, in der Eltern Festivalfotos und Tipps teilen. So bleibt die Community lange nach der Veranstaltung aktiv.
Fotoleitlinien: Elternfreundliche Bilder mit Einwilligung verwenden
Fotos oder Videos in deinem Follow-up können eine starke Wirkung haben – eine lächelnde Menge, Kinder bei Aktivitäten oder eine Zusammenfassung der schönsten Festivalmomente. Wenn jedoch Kinder zu sehen sind, haben Datenschutz und Angemessenheit oberste Priorität. Verwende immer Bilder, die „elternfreundlich“ sind und für die eine ordnungsgemäße Einwilligung vorliegt.
Was bedeutet das in der Praxis?
- Einwilligung: Verwende idealerweise Fotos, die von deinen offiziellen Festivalfotografen aufgenommen wurden und für die du eine schriftliche Einwilligung oder Fotofreigabe hast. Diese ist oft Teil der Ticketbedingungen, aber bei Minderjährigen solltest du besonders sorgfältig sein. Wenn du eine Fotobox oder einen Fotobereich mit freiwilliger Teilnahme hattest, sind diese Bilder besonders geeignet, weil die Teilnehmer wussten, dass sie für die Festivalnutzung fotografiert werden. Vermeide Nahaufnahmen von Kindern aus dem Publikum, es sei denn, die Erziehungsberechtigten haben ausdrücklich zugestimmt. Gruppenaufnahmen aus größerer Entfernung, auf denen einzelne Personen nicht leicht zu erkennen sind, sind eine sicherere Wahl, wenn keine individuelle Einwilligung vorliegt.
- Angemessene Inhalte: Stelle sicher, dass jedes Foto und jeder Videoclip für ein allgemeines Familienpublikum geeignet ist. Das bedeutet: keine Bilder von Kindern in Not, keine übermäßig chaotischen oder unsicheren Situationen und nichts, gegen das vernünftige Eltern Einwände hätten. Halte die Inhalte positiv und unbeschwert – lachende Gesichter, tolle Kostüme, bunte Bastelarbeiten und energiegeladener, aber sicherer Spaß. Wenn dein Festival eine Jugendaufführung oder Kunstausstellung umfasste, ist dies ein guter Ort, sie zu zeigen – gegebenenfalls mit Nennung der jungen Künstler.
- Bildunterschriften und Credits sorgfältig formulieren: Füge deiner E-Mail eine kurze Bildunterschrift hinzu, die den Kontext erklärt, etwa „Hula-Hoop-Spaß in der Kids Zone beim Festival 2024“. Vermeide es jedoch, Kinder in Bildunterschriften zu benennen oder persönliche Daten anzugeben. Wenn du einen Fotografen oder die Quelle eines Bildes nennen möchtest, tue dies so, dass Kinder nicht namentlich identifiziert werden. Viele Festivals schreiben einfach „Foto: [Festival Name] Photography Team“ oder nennen den professionellen Fotografen.
- Widerspruchsmöglichkeit: Es ist gute Praxis, vielleicht im Kleingedruckten am Ende der E-Mail, darauf hinzuweisen, dass sich Personen beim Festival melden können, wenn sie sich selbst oder ihr Kind auf einem Foto erkennen und möchten, dass es aus künftigen Materialien entfernt wird. Das zeigt, dass du die Privatsphäre der Besucher respektierst. Beachte außerdem die gesetzlichen Vorgaben. Die DSGVO der EU enthält beispielsweise strenge Regeln für personenbezogene Daten, und identifizierbare Fotos von Minderjährigen könnten als sensible Daten gelten. Auch wenn deine Follow-up-E-Mail wahrscheinlich nur an Besucher auf einer privaten Liste geht, solltest du mit den Bildern genauso sorgfältig umgehen wie auf einer öffentlichen Website.
Wenn du diese Leitlinien befolgst, stellst du sicher, dass die schönen Erinnerungen, die du teilst, nicht unbeabsichtigt Anlass zur Sorge geben. Eltern werden es schätzen, dass du ihre Kinder schützt. Das stärkt das Vertrauen in deine Festivalmarke.
Fazit: Das Festival lebt weiter
Ein familienfreundliches Festival dauert vielleicht einen Tag oder ein Wochenende. Mit durchdachten Follow-ups lebt das Festival jedoch in den Herzen und zu Hause weiter. Mit altersgerechten E-Mails voller Aktivitäten, Geschichten, Musik und Möglichkeiten verlängern Festivalveranstalter die Magie über das Festivalgelände hinaus. Das sorgt nicht nur für zusätzlichen Spaß bei Familien, sondern festigt auch die ganzjährige Beziehung zwischen Besuchern und Festival. Im Grunde sagst du deiner Community: Das Festival geht zu Hause weiter – und alle sind eingeladen, jeden Schritt mitzuerleben.
In der wettbewerbsintensiven Eventbranche können solche persönlichen Kontakte nach der Veranstaltung dein Festival hervorheben. Eltern sprechen mit anderen Eltern. Ein unvergessliches Follow-up kann genau der Grund sein, warum sich eine Familie für deine Veranstaltung entscheidet und sie Freunden empfiehlt. Erfahrene Veranstalter auf der ganzen Welt – von Community-Carnivals in kleinen Städten bis zu internationalen Kindermessen in Megastädten – haben erkannt, dass die Pflege des Publikums nach der Veranstaltung entscheidend für den Aufbau von Loyalität und langfristiger Wirkung ist. Das ist der Unterschied zwischen einem einmaligen Besuch und einer Familie, die dein Festival zu einer jährlichen Tradition macht.
Gestalte deine Follow-ups also kreativ und sorgfältig. Feiere die entstandenen Erinnerungen, eröffne Wege zu neuen Erlebnissen und lade alle ein, in Kontakt zu bleiben. Wenn du es richtig machst, ist das Ende eines Festivals eigentlich nur ein neuer Anfang – und dein Playbook nach der Veranstaltung weist den Weg.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- E-Mails nach dem Festival nach Alter segmentieren: Passe deine Kommunikation nach der Veranstaltung an verschiedene Altersgruppen an, etwa frühe Kindheit, Schulalter und Jugendliche, damit jede Familie relevante und ansprechende Inhalte erhält. Ein zielgerichteter Ansatz steigert die Interaktion deutlich stärker als allgemeine E-Mails nach dem Gießkannenprinzip.
- Aktivitäten für zu Hause anbieten: Füge Bastelanleitungen, DIY-Projekte oder unterhaltsame Challenges hinzu, die zum Thema deines Festivals passen. So können Kinder ein Stück Festivalmagie zu Hause nacherleben. Gleichzeitig bleiben sie beschäftigt und vertiefen das Erlebte.
- Leselisten und Medien teilen: Stelle Leselisten, Links zu Geschichten oder Playlists zusammen, die für die jeweilige Altersgruppe geeignet sind. Ob Bilderbücher, Jugendromane oder ein Spotify-Musikmix vom Festival – diese Ressourcen fördern die weitere Beschäftigung mit den Themen und das Lernen, die deine Veranstaltung angestoßen hat.
- Partnerschaften in der Community nutzen: Biete Rabatte oder besonderen Zugang zu Partnereinrichtungen wie Museen, Wissenschaftszentren, Galerien oder Bibliotheken an. So vergrößerst du die Reichweite und den Wert des Festivals über deine Veranstaltung hinaus und unterstützt lokale Kulturorganisationen – ein Vorteil für alle Beteiligten.
- Nächste Schritte hervorheben: Verpasse nicht die Gelegenheit, die Termine des Festivals im nächsten Jahr oder bevorstehende Veranstaltungen bekannt zu geben. Lade Familien ein, sich die Termine vorzumerken und über freiwilliges Engagement oder eine aktive Teilnahme nachzudenken. Frühe Interaktion kann aus einmaligen Besuchern eine engagierte Community machen, die in die Zukunft deines Festivals investiert ist.
- Elternfreundliche Inhalte verwenden: Verwende in deinen Follow-ups nur Fotos und Videos, die angemessen sind und für die eine ordnungsgemäße Einwilligung vorliegt – besonders wenn Kinder zu sehen sind. Datenschutz und Sicherheit in der Kommunikation schaffen Vertrauen bei Eltern und spiegeln die familienfreundliche Ausrichtung deines Festivals wider.
- Die Magie bewahren: Betrachte die Zeit nach der Veranstaltung letztlich als Verlängerung deines Festivals. Wenn du die Kommunikation mit durchdachten, altersgerechten Follow-ups fortsetzt, wird deine Veranstaltung mehr als ein Datum im Kalender: Sie wird zu einem unvergesslichen Erlebnis, das das ganze Jahr über weiterlebt.